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Brünn scheint ein guter Boden für unsere Fechter und Fechterinnen zu sein, konnte doch auch Freya Cenker mit einer Top-Leistung übezeugen Nach einer guten Vorrunde konnte sie die erste Runder der Direktausscheidung gewinnen. Dann kam sie gegen Teamkollegin Olivia Wohlgemuth dran und musste mit 15:14 eine denkbar knapp Niederlage hinnehmen. Mit Rang 11 kam sie aber unter die Top 16. Maria Kränkl landete mit Rang 19 knapp dahinter und verpasste die Qualifikation für due U23-EM. 

Gut lief es für Max Ettelt beim U23-Europa Cup in Brünn. Mit Rang 13 konnte er sich in die Qualifikationsränge kämfen und damit für die U23-EM qualifizieren. Einem Platz unter den Top 8 stand nur der überragende Choupenitch aus Tschechien im Wege. Mario Langer focht sich auf Rang 23, verpasste die Qualifikation aber knapp um wenige Ränge. Wir gratulieren zu der tollen Leistung. Kleine Randnotiz: der junge Niklas Plankh durfte als Kampfleiter sich auf internationalem Parkett beweisen. Er dürfte seine Sache sehr gut gemacht haben, wurde er doch bis zum Finale laufend eingesetzt.

Die Welt Cup-Saison fand einen versöhnlichen Abschluss beim 35. Welt Cup in Mödling. Beste Österreicherin war wieder einmal Lily Brugger aus Salzburg, die sich erst im Gefecht um die besten 16 geschlagen geben musste und mit Rang 22 im vorderen Viertel landete. Damit zeigte sie eine weiterhin gute Formkurve, auch im Hinblick auf de Anfang März startetende EM in Sotschi kein schlechtes Vorzeichen. Im hinteren Mittelfeld konnten sich Florentine Rom auf Rang 85 und Lokalmatadorin Iris Margetich auf Rang 105 einreihen. Beide hielten ihre Gefechte auf die letzten 64 lange offen,  konnten sich am Ende aber nicht durchsetzen. Weniger optimal lief es für Bea Kudlacek, die nach einem schwarzen Tag und nur einem Sieg die Direktausscheidung verpasste. Den Tagessieg holte sich Delphine Devore aus den USA vor Flora Pasztor aus Ungarn und Marta Martyanova (Russland) und Elena Tanghlerini (Italien).

Besser ging es für das Quartett, das auch den Teambewerb gemeinsam bestritt, dann am Sonntag. Nach einer mit 23:30 sehr knappen Niederlage gegen die Tagessiegerinnen aus Ungarn und einem klaren Sieg gegen Groß Britannien ging es gegen die deutsche Equipe um Platz 9. Bis zur Hälfte wechselte die Führung hin und her. In einem spannenden Gefecht zogen aber die Deutschen dann auf 29:19 davon und gaben die Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her. Rang 10 war für die Österreicherinnen nicht zuletzt dank der tollen fechterischen Leistung ein versöhnlicher Abschluss der Saison. Der Titel ging an die überzeugenden Ungarinnen, die sich vor den Teams aus Italien und Frankreich auf dem Podest fanden.